Spaß am Schach in Leegebruch

Autorenname: Martina Sauer

Das Land Brandenburg hat es 2013 leider nicht geschafft, eine Mannschaft zur Deutschen Ländermeisterschaft zu senden. Dafür war der Wechsel im Landesstützpunkt zu unklar und vor allem die Finanzen. Vor zwei Wochen erreichte mich ein Mail von Malte Ibs, Vorsitzender der Landesschachjugend in Schleswig-Holstein: Wäre Annika bereit, in einer gemischten Mannschaft – genannt Team Nord – zu spielen? Kurze Frage, schnelle Antwort: JA! …

Traditionell führte die Abteilung Schach von Blau-Weiß-Leegebruch einmal im Jahr eine Vereinsfahrt durch. Diese Tradition setzen die Leegebrucher Schachfreunde fort und so hieß es am 16.08.2013 für 24 Schachspieler und deren Eltern Taschen packen und auf ins schöne Schlaubetal zur Bremsdorfer Mühle.

Am Freitagabend wurde der Vereinsmeister im Blitzschach ermittelt: Herzlichen Glückwunsch an Jörg Schimmel. Samstagvormittag ging es etwas ruhiger zur Sache: die Schnellschachmeisterschaft stand auf dem Programm. Den Sieg konnte sich Felix Teichert sichern, Glückwunsch! Ein letztes – nicht ganz so ernst zu nehmendes Turnier – startete dann am Samstagabend: Tandemblitz: Je zwei Spieler bildeten ein Mannschaft, wobei als besondere Regel gilt: Geschlagene Figuren können beim Teampartner wieder ins Feld gesetzt werden. Bei diesem zum Teil sehr lautem Turnier konnten die „Bad Boys“ (Max Gebauer und Felix Teichert) den Sieg feiern.

Aber nicht nur beim Denken und Figuren setzten hatten alle viel Freude. Der nahe gelegene See lud zum Baden ein und Volleyball können auch Schachspieler spielen. Rundherum ein tolles Vereinserlebnis, welches im kommenden Jahr wiederholt wird.

Herzlichen Dank an den 2. Vorsitzenden der Leegebrucher Schachfreunde, Uwe Nemitz, der die Fahrt hervorragend organisierte.

2013-08-16-Fahrt

Frank Hering

1. Vorsitzender

Leegebrucher Schachfreunde e.V. iG

 

Vom 26. bis 28. Juli 2013 fanden die Briesen Open 2013 statt. Das Teilnehmerfeld wurde durch 32 geteilt, sodass die B-Guppe, in der Annika und Christopher spielten von 1762 bis 1405 sehr stark besetzt war. In der C-Gruppe spielten Uwe und Dieter, das TN-Feld reichte von 1144 bis 1405. In der D-Gruppe hatte Rebekka ihren Platz.

Es war brütend warm, eigentlich nichts zum Schach spielen, aber die Irren sterben nicht aus.

Neben einem Rundenturnier nach Vorbild des Winterturniers steht der Spaß im Vordergrund: Blitz- und Tandemschach, Werwolf bis zum Abwinken, Baden, neue Leute kennenlernen und eine Nachtwanderung ist ein kleiner Teil der bisherigen Aktivitäten.

Die letzte Runde begann am Sonntag verspätet um 10.00 Uhr, da man ja recht spät ins Bett gekommen ist. Annika spielte in Gruppe A, Charlotte in F und Alena und Frederikke in G. Annika hat als Dritte der Gruppe mit 2,5 Punkten auch diesen Platz halten können und einen kleinen, aber feinen DWZ-Zuwachs. Alena hat einen hervorragenden 2. Platz erreicht. Die Ergebnisse findet ihr hier: 2013-Nordcup

Am Sonntag, den 2.Juni, fanden im Schullandheim in Schönwalde/Glien die diesjährigen Landesmeisterschaften des Nachwuchses im Schnellschach statt.

Für eine Teilnahme hatten sich die Starter durch einen Sieg oder zweiten Platz bei einem vorangegangen Schnellschachturnier (mit mindestens 20 Teilnehmern) erst qualifizieren müssen. Da aber die älteren Jahrgänge eher an Normalschach- und weniger an Schnellschachturnieren teilnehmen, war das Teilnehmerfeld nur in den Altersklassen u10 und u12 gut gefüllt, in u14 und u16 dagegen eher dünn.
Marie Antoinette Wolff hatte durch ihren überzeugenden Sieg bei der Kreiseinzelmeisterschaft der Schüler OHV im April die Qualifikation geschafft und konnte daher teilnehmen, leider als Einzige aus unserem Verein … und in ihrer Klasse! Damit stand sie schon vor Turnierbeginn als Meisterin 2013 fest.
Das Turnier begann und in der u10 wurden neun, in der u12 sieben Runden (10 Min./Spieler) gespielt. Die oberen Klassen u14 und u16 wurden zusammengelegt und spielten ein Fünf-Rundenturnier. Marie konnte gut mithalten, verlor nur gegen weitaus stärkere Spieler, konnte aber auch gewinnen. Am Ende belegte sie den dritten Platz mit 2.0/4 Punkten.
Der Clou kam allerdings bei der Siegerehrung. Die ersten drei jeder Altersklasse konnten sich aus einer Menge von angebotenen Pokalen den heraussuchen, der ihnen am besten gefiel! Dieser wurde erst dann mit der passenden Plakette beschriftet. Marie wählte mit sicherem Geschmack das absolute Schmuckstück…

J. P. Wolff

Spaß am Schach in Leegebruch